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The Making of KC-Casey

Es ist ein winterlicher Montagabend auf dem Düsseldorfer Uni-Campus – Die erste Vorlesungspause im Statistik-Kurs. Um die aufkommende Müdigkeit zu bekämpfen, stehe ich in der Warteschlage des Campus-Cafés in freudiger Erwartung meines heißen und wohlverdienten Cappuccinos. Vorne angekommen gebe ich meine Bestellung auf und bereite mich auf die anstehende Bezahlung vor. Die ausgezogenen Winterhandschuhe klemme ich unter den Arm, die mir ins Gesicht zu rutschen drohende Mütze ebenfalls. Krampfhaft versuche ich dabei noch meinen Ringordner festzuhalten und gleichzeitig mit einer Hand das Portemonnaie in meiner Tasche zu suchen. Das Gewicht leicht zur hinteren Seite verlagert, um ja nichts fallen zu lassen, wühle ich nervös in meiner Tasche herum – hinter mir schon die ersten ungeduldigen Seufzer aus der Warteschlange!

„Wenn doch nur dieser sperrige Ringordner nicht wäre...“, denke ich mir und höre es kurze Zeit später schon knallen! Ringordner hingefallen, Handschuhe und Mütze auf dem Boden verstreut – und das Portemonnaie immer noch nicht gefunden! Auf den Knien hockend mit abgestellter Tasche auf dem Boden, finde ich mein Geld schließlich. Endlich! Als ich nach erfolgreicher Bezahlung meinen Kaffee erhalte, folgt das nächste Problem: Wie bekomme ich nur diese dumme Türe auf? Ich versuche also Kaffee, Handschuhe und Ringordner in eine Hand zu klemmen und dabei nach Möglichkeit nicht zu schlabbern. Wenn das Uni-Café doch nur automatische Türen hätte oder ich einen dritten Arm…

Wieder draußen angekommen, beobachte ich das turbulente Studentenleben, manche wirken motiviert, manche weniger, aber eine Sache haben fast alle gemeinsam: Diesen unhandlichen, unstylischen und kompliziert zu tragenden Ringordner. „Wenn doch schon der Inhalt des Ordners nicht zur positiven Gestaltung des Alltags beiträgt, sollte es doch wenigstens das äußerliche Erscheinungsbild“, waren meine Gedanken und so entstand die Idee des „KC-Casey“… der Ordner für alle, die etwas Besonderes sein wollen.

KC steht für „Kristin Collection“ und
hier könnt ihr das Ergebnis sehen.

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